Zum Saisonabschluss sprintet Mainzer Frauenachter zur Bronzemedaille.
Am zweiten Oktoberwochenende der Saison 2009 stellten die Sprintspezialisten des DRV erneut ihr Können unter Beweis. In 25 Rennen fuhren die JuniorInnen und SeniorInnen die Deutschen Sprintmeisterschaften auf der Weltmeisterschaftsregattastrecke von 1999 in Köln-Fühlingen aus.
Besonders eindrucksvoll bewiesen vor allem die Teilnehmer der diesjährigen Ruder-Bundesliga ihre Spritzigkeit auf der Kurzdistanz. Die Strecke von 310m ist für die RBL-Teilnehmer ein leichtes, haben sie doch in den Ligen der Frauen- und Männerachter in dieser ersten Saison schon über 350m das Wasser zum Kochen gebracht.
So war es auch kaum verwunderlich das gerade in den Riemenbootsklassen der SeniorInnen die Vereine mit RBL-Teilnehmern ganz oben auf dem Treppchen standen. Im Männerachter waren nur Vereine vertreten die auch in der RBL in der ersten Liga mitmischen konnten. Der Crefelder RC siegte hier vor Osnabrück und Leverkusen. Einzig der der Hamburger und Germania Ruderclub konnte hier seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und enttäuschte mit einem sechsten Platz.
In diesem Jahr zum ersten Mal wieder dabei, durften die Frauenachter die Regatta krönen. Es sollte zum Show-Down zwischen den Tabellenführerinnen aus Hamburg und den Verfolgerinnen aus Krefeld kommen. Besser in Fahrt kam der Frauenachter des Crefelder RC, der mit einer Goldmedaille die Saison abschließen konnte, gefolgt von den Ruderinnen von der Alster.
Doch es war auch das lang ersehnte Erfolgswochenende der Mainzer Achtermädels. Nach vielen knapp verpassten Treppchenplätzen in der RBL-Saison konnten sie mit einer Topbesetzung und neuem Leihboot zur Bronzemedaille sprinten. Marc Krömer freute sich mit den Mainzer Damen, hatte er ihnen doch großzügig das Weltmeisterschaftsboot der Italiener von diesem Jahr ausgeliehen und so die Medaille erst mit ermöglicht. Auch der Trainer des Damen Achters, Olympiasieger Michael Dürsch, drückte vom Ufer aus die Daumen und war einer der ersten Gratulanten. Selbst die Gegnerinnen freuten sich mit den Achtermädels und sangen mit ihnen auf dem Siegertreppchen gemeinsam ein Ständchen für Sybille Exner aus dem Bronzeachter.
Dieser gelungene Abschluss ist hoffentlich ein Fingerzeig für die kommende Saison. „Wir werden uns jetzt um Sponsoren bemühen um im nächsten Jahr mit besserem Material antreten zu können. Die Mädels sind heiß, und auch ihr Trainer hochmotiviert im nächsten Jahr den Treppchenanspruch verwirklichen zu können“ sagt die Teamchefin Christiane Dürsch.
„Gerade für uns Auswärtige war der Mainzer RV eine große Unterstützung. Wir danken dem Verein für diese tolle Saison und sind froh dies auch mit einer Medaille zurück geben zu können. Vielleicht kann ich im nächsten Jahr jetzt als Meenzer Mädsche auch mal zur Fassnacht“ freut sich das in Berlin wohnende Geburtstagskind Sybille Exner.
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